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Neue Konzernstruktur nach Akquisitionen abgeschlossen

 

• Umsatzwachstum im 1. Halbjahr 27,6%
• Restrukturierung in Teilbereichen belastet noch Halbjahresergebnis
• Gute Geschäftsentwicklung im zweiten Halbjahr erwartet

 

Die MCE Gruppe hat im ersten Halbjahr 2004 die Integration der im Jahre 2003 getätigten Akquisitionen mit einer neuen Konzernstruktur abgeschlossen. Während sowohl Umsatz als auch Auftragseingang erfreulich gestiegen sind, haben Restrukturierungen in Teilbereichen sowie die Bereinigung von Verlustprojekten das Halbjahresergebnis belastet; für das 2. Halbjahr 2004 wird eine gute Geschäftsentwicklung erwartet.

 

Der Umsatz der MCE Gruppe stieg im ersten Halbjahr 2004 gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um 27,6% auf EUR 468,5 Mio. Der Auftragseingang ( EUR 527,2 Mio) übertraf den Periodenumsatz um 13% und lässt damit eine anhaltend gute Umsatzentwicklung in den nächsten Monaten erwarten. Das operative Ergebnis (EBIT) lag aufgrund der Restrukturierungen und Bereinigungen mit EUR -18,7 Mio deutlich unter dem Vergleichszeitraum im Vorjahr (€ 2,6 Mio), ohne Berücksichtigung der genannten Sonderfaktoren in etwa auf Vorjahresniveau.

 

Wesentliche Auftragserfolge waren unter anderen die komplette technische Gebäudeausrüstung für das neue Van Technology Center der DaimlerChrysler AG in Stuttgart sowie die gesamte Gebäudeausrüstung für den neuen Bürokomplex Duna Tower in Budapest.

 

Klare Führungsstruktur mit kurzen Entscheidungswegen
Großteils rückwirkend zum 1.1.2004 wurden die frühere MCE VOEST sowie MAB Anlagenbau Austria in ingesamt 5 Unternehmen aufgespalten und - zusammen mit den anderen rund 45 operativen Gesellschaften der Gruppe - den Leitgesellschaften für die 4 Unternehmens bereiche MCE Industrietechnik, MCE Gebäudetechnik, MCE Stahl- und Maschinenbau sowie MCE Personalservice rechtlich und führungsmäßig zugeordnet.

 

Damit wurde nicht nur ein klare und einfache Führungsstruktur mit kurzen Entscheidungs-
wegen geschaffen, sondern auch der Integrationsprozess der ehemaligen MCE VOEST und MAB Unternehmen unter einem gemeinsamen Namen, nämlich MCE, vollendet. Seit 1999,
dem Zeitpunkt des Erwerbs der Mannesmann Anlagenbau Austria durch Andlinger, ist die Unternehmensgruppe damit auf mehr als das 6-fache gewachsen.

 

Weiters wurden im ersten Halbjahr 2004 der Ausstieg aus dem Fassadenbau abgeschlossen, die erforderlichen Restrukturierungen im Zusammenhang mit der Integration der im Vorjahr getätigten Akquisitionen eingeleitet sowie die Bereinigung von Verlustprojekten aus im Jahre 2002 stammenden Aufträgen konsequent durchgeführt.

 

„Wir haben im ersten Halbjahr unsere Strukturen bereinigt, unsere Positionierung am Markt nach den getätigten Akquisitionen optimiert und Problembereiche der Vergangenheit aus-
geräumt. Das zweite Halbjahr 2004 soll daher den Beginn der MCE in der neuen Struktur darstellen und eine entsprechend verbesserte Entwicklung des operativen Ergebnisses soll diese Strategie bestätigen,“ betonte Hermann Lutzenberger, Vorstandsvorsitzender der MCE AG.

 

Mit Erweiterung des Standortnetzes für die Zukunft gut aufgestellt
„Wir haben unser Standortnetz deutlich ausgeweitet und verfügen nun über ein dichtes Netzwerk an operativ tätigen Gesellschaften in unseren Kernmärkten. Damit sind wir für die Zukunft gut aufgestellt. Unser Ziel ist es, in diesen Märkten langfristig stabiles Wachstum zu erreichen“ so Lutzenberger.

Positive Wachstumsignale erwartet sich Lutzenberger vor allem auch in den EU-Erweiterungs-
ländern, wo die MCE-Gruppe in den Bereichen Industrietechnik, Gebäudetechnik, Stahl- und Maschinenbau sowie Personalservices bereits mit einem umfangreichen Stützpunktnetzwerk tätig ist. Insgesamt umfasst die MCE Gruppe rund 45 operativ tätige Tochterunternehmen in Österreich, Deutschland, Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn.

 

 

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